Grundlagen-Training

Module zur Vorbereitung des digital-gestützten Lernens

Unsere Module sind als Doppeldecker konzipiert: Sie können das Erlernte gleich anwenden und so im Unterricht einsetzen. Wir bieten die Module nach Absprache als Ganztages- oder Halbtagesschulung an. Die Fortbildungsinhalte werden auf Ihren Wissensstand und Ihre individuellen Bedarfe soweit wie möglich zugeschnitten. Als schulinterne Fortbildungen stimmen wir den Ablauf gerne mit Ihnen so ab, um Unterrichtsausfall weitestgehend zu minimieren.

 

  • Inhalte: Einführung und Vertiefung in digitale Apps und Anwendungen für Unterrichtsentwicklung und Gestaltung, sowie für die Förderung des selbstständigen Lernens.
  • Ablauf: Nach Vorkenntnisstand der Teilnehmer:innen werden praxisnahe Apps und Anwendungen vorgestellt, didaktisch reflektiert und praktisch erprobt.
  • Kompetenzen: Teilnehmer:innen wissen Apps und Anwendungen für einen kommunikativen, interaktiven und kollaborativen Unterricht einzusetzen.
 

Heutzutage erscheinen gefühlt nahezu täglich neue Anwendungen und Apps, mit denen Sie als Lehrkraft Ihren Unterricht anreichern können. Verlieren Sie da nicht auch schon mal den Überblick, welche Apps wirklich tauglich sind? In diesem Modul stellen wir Ihnen die Anwendungen und Apps vor, die sich aus unserer und der Erfahrung unserer Experten für einen kommunikativen, interaktiven und kollaborativen Unterricht anbieten. Zudem zeigen wir Ihnen, wie diese Apps konkret und didaktisch sinnvoll eingebunden werden. Sie reflektieren mit den anderen Teilnehmer:innen gemeinsam, welche Anwendungen Sie in Ihren Unterrichts- und Lehrbetrieb integrieren können.

 

 

  • Inhalte: Gamification und digitale Lernspiele für einen interaktiven und kooperativen Unterrichtsalltag.
  • Ablauf: Die Teilnehmer:innen werden in den Einsatz von Lernspielen im schülerorientierten Unterricht eingeführt, und erstellen unter Anleitung selber ein Lernspiel.
  • Kompetenzen: Teilnehmer:innen verbinden anhand von Lernspielen den kompetenzorientierten Unterricht mit der Vermittlung von Fachwissen.

 

Eine konkrete Anwendung, die durch die Digitalisierung einen weiteren Anschub erfahren ist, sind Gamification und digitale Lernspiele. Richtig eingesetzt und angewendet besitzen sie ebenso Potential, den Unterricht interaktiver und kollaborativer zu gestalten. Doch worauf sollten Sie bei der Einbindung von Gamification und digitaler Lernspiele in den Unterricht achten, und welche Spiele bieten sich für welchen Unterricht erfahrungsgemäß besonders gut an? Erfahren Sie in diesem Modul, wie Sie Gamification als sinnvolle Unterstützung zum Unterricht nutzen – und wo sich aus didaktischer Sicht die Grenzen der Ludifizierung befinden.

 

 

  • Inhalte: Vermittlung von interaktiven Lern- und Lehrinhalten der freien Software H5P.
  • Ablauf: Teilnehmer:innen werden in den Anwendungsfällen vonH5P theoretisch und mithilfe praktischer Übungen geschult. Es sind keine Programmierkenntnisse nötig.
  • Kompetenzen: Die Teilnehmer:innen integrieren eigene und fremde Erklärvideos und weitere Formate zur Individualisierung des Lernens in den Unterricht.

 

Die freie und quelloffene Software H5P ermöglicht Ihnen, HTML5-Inhalte und Anwendungen zu erstellen, diese zu teilen und sie einzubinden. Zu den Inhalten und Anwendungen zählen interaktive Videos, Präsentationen, Spiele und vieles mehr. Weiterhin können Inhalte mit der Software importiert und exportiert werden – und dies alles über Ihren Browser mit einem entsprechenden Plugin. Lernen mit uns in diesem Modul, wie Sie mit der Software effektiv arbeiten, und welche der unterschiedlichen Inhalte und Anwendungen Sie am besten zur interaktiven Bereicherung des Unterrichts nutzen können.

 

 

  • Inhalte: Erwerben von Projektkompetenzen durch Erstellung eines Videos im Rahmen einer Challenge.
  • Ablauf: Die Teilnehmer:innen werden in die Grundlagen der Videoerstellung praktisch geschult.
  • Kompetenzen: Teilnehmer:innen erstellen Filmübungen für den Unterricht und planen den Verlauf umfangreicherer Projekte.
 

Erklärvideos, Interviews und Filmreportagen sind mittlerweile Unterrichtselemente, die einen differenzierten Zugang zum Lernstoff ermöglichen. Gerade heutzutage, in der die vorhandene Technologie jedermann und so einfach wie nie ermöglicht, selber zum Videoproduzenten zu werden. Auch Sie als Lehrkraft können von diesem niedrigschwelligen Zugang profitieren – und Ihre Schüler:innen sind eh bereits Experten im Konsumieren von Videos. Lernen Sie in diesem Modul, wie Sie mit diesen Inhalten die Individualisierung des Lernens stützen, und zur kritischen Auseinandersetzung mit alternativen Denk- und Handlungsweisen ermutigen können.

 

 

  • Inhalte: Produktion, Auswahl und Bereitstellung von geeigneten Materialien für die Methodik des Flipped Classroom.
  • Ablauf: Die Teilnehmer:innen werden in der Erstellung von Lernmaterialien, die Schüler:innen zu Hause rezipieren, und in der Anwendung des Flipped Classroom praktisch geschult.
  • Kompetenzen: Teilnehmer:innen erstellen Lernmaterialien für das Homeschooling und coachen Schüler:innen.
 

Bei dieser Methodik des integrierten Lernens werden die Hausaufgaben und die Stoffvermittlung vertauscht: die Lerninhalte werden von den Schüler:innen zu Hause erarbeitet, und die Anwendung geschieht dann erst im Unterricht. Die häufigste Form der Bereitstellung der Lerninhalte durch die Lehrenden ist über Videos und Videosequenzen; aber auch weitere Formate bieten sich an. Lernen Sie in diesem Modul, wie Sie diese Lernform praktisch anwenden, welche Inhalte sich wann am besten eignen, die Schüler:innen zu motivieren, und wie Sie Ihren Unterricht durch Flipped Classroom neu rhythmisieren.

 

 

  • Inhalte: Teamfindung und Teamentwicklung zur Umsetzung digitaler Projekte und des digital-gestützten Unterrichts.
  • Ablauf: Teilnehmer:innen werden in der Teamentwicklung geschult und können in begleitenden Reflektionstreffen supervidiert werden.
  • Kompetenzen: Teilnehmer:innen wissen die Hürden bei der Teamentwicklung zu nehmen und wachsen als Team zusammen.
 

Auch wenn durch die Digitalisierung einerseits ein Individualisierungsprozess des Lernens angestoßen wird – die Umsetzung digitalen Lernens findet in der Regel zuerst in Lehrkräfteteams statt. Didaktik in einem digitalisierten Schulumfeld kann nur funktionieren, wenn in Teams die Initiierung koordiniert und Zielsetzung vorgenommen werden, und eine regelmäßige Überprüfung der Entwicklung vorgenommen wird. Weiterhin sind der Austausch zu digitalen Kompetenzen elementar. Supervision bei Konflikten sind wesentliche Bestandteile der Teamentwicklung.

 

 

  • Inhalte: Vermittlung der einschlägigen Datenschutzanforderungen sowie des digitalen Basisschutzes.
  • Ablauf: Die Teilnehmer:innen werden in den wichtigsten Fragen des Datenschutzes im schulischen Umfeld geschult, und erlernen anhand praktischer Übungen digitale Schutzkompetenzen.
  • Kompetenzen: Teilnehmer:innen kennen die Anforderungen des Datenschutzes, wissen Geräte und Anwendungen sicher anzuwenden, und können dieses Wissen weitervermitteln.
 

 

Mit der fortschreitenden Digitalisierung steigen auch die Anforderungen an den Datenschutz und das Sicherheitsverhalten ihrer Anwender:innen – besonders im Schulumfeld, in dem sensible Daten und Nutzer:innen einen besonderen Schutz verlangen . Zum Datenschutz gehören neben der Kenntnis einschlägiger Verordnungen genauso die Entwicklung eines Bewusstseins für den Datenschutz – und ultimativ ein entsprechendes Verhalten. Zum Datenschutz gehört ebenso ein Basisschutz für den Umgang mit Geräten und Anwendungen. Lernen Sie in diesem Modul die allgemeinen und besonderen Anforderungen an den schulischen Datenschutz, und wie sie im Schulalltag sicher in der digitalisierten Welt navigieren.

 

 

  • Inhalte: Achtsamer Umgang mit Smartphone und Co. im digitalen Alltag und Schulumfeld, sowie Konfliktlösung bei Cybermobbing.
  • Ablauf: Die Teilnehmer:innen lernen in praktischen Übungen achtsamer mit digitalen Devices und Apps umzugehen. Sie werden geschult, Cybermobbing frühzeitig zu erkennen und Konfliktlösungen anzustoßen.
  • Kompetenzen: Teilnehmer:innen gehen achtsamer mit Smartphone und Co. um, erkennen Cybermobbing und reagieren deeskalierend darauf.
 

 

Digitale Medien verändern die Rolle der Lehrkräfte im Umgang mit Schüler:innen, Eltern und Kolleg:innen. Unsere Art zu kommunizieren und unser Medienkonsum haben sich verschoben. Insbesondere Soziale Medien zeigen auf die Herausforderungen, vor denen wir stehen. Sie werden in diesem Modul geschult, die Haltung der Achtsamkeit als Grundlage im Umgang mit digitalen Medien für sich und andere zu nutzen. Praktische Wahrnehmungsübungen und direkte Reflexion in der Gruppe zeigen Ihnen Wege zur Digital-Stressbewältigung. Darüber hinaus möchten wir Sie für Cybermobbing sensibilisieren und Ihnen praktische Lösungsansätze für Konflikte im Alltag an die Hand geben.

 

 

 

 

  • Inhalte: Einführung in die digitale Vernetzung mit Schulen EU-weit durch das Programm eTwinning, zur Anwendung von Fremdsprachen und Förderung des Verständnisses für andere Kulturen.
  • Ablauf: Die Teilnehmer:innen werden in das Programm eTwinning eingeführt, erhalten Anregungen für digital-gestützte Projekte, und können sich fachlich mit Kolleg:innen austauschen.
  • Kompetenzen: Teilnehmer:innen binden eigene Klassen medienpädagogisch in das Programm eTwinning ein.

 

Das Grundkonzept des EU-Programms eTwinning besteht in der Entwicklung gemeinsamer pädagogischer Projekte mit Partnerschulen im europäischen Ausland. Für die Zusammenarbeit wird hauptsächlich die für das Programm eigens entwickelte Plattform genutzt, über die Projektpartner gefunden werden und Projekte initiiert werden können. Durch die internetbasierte Zusammenarbeit lernen Teilnehmer:innen im Programm eTwinning einen praktischen Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnik. Zudem soll durch die Zusammenarbeit die interkulturelle Kompetenz sowie das interkulturelle Bewusstsein gestärkt werden. Haben Sie Interesse mit Ihrer Klasse / Schule an eTwinning teilzunehmen? In diesem Modul bereiten wir mit Ihnen alles vor.